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Religion and Humanism

Tuesday, 29. March 2016

Das Tübinger "Islam Zentrum" wird in der Zeitung als "Erfolg" gefeiert...


Am 19. März 2016 betitelt ein Interview mit den Leiter es Tübinger Islamzentrums mit dem Zitat, "Allein die Existenz ist schon ein Erfolg."

Die bloße Existenz des Tübinger Islam Zentrums könnte man genauso gut als Scheitern beschreiben. Noch eine Religionsgemeinschaft zeigt öfftentlich und mit Stolz, dass sie ihre eigenen Institutionen nicht selber tragen kann, dass sie ohne staatliche "Stütze" nicht auskommt. Sie begibt sich unter die Fittiche des Staates, statt eigenständig zivilgesellschaftlich zu agieren. Dabei jubelt die Zivilgesellschaft mit.

Es heißt im Interview, "Der Staat sollte der Religion einen Raum im öffentlichen Leben geben." Im öffentlichen Leben steht einem Ausleben der Religion gar nichts im Wege. Der öffentliche Raumim breiteren Sinne ist schon da und muss nicht "gegeben" werden: Symbole tragen, Gebäude bauen, Prozessionen veranstalten, an der Ecke stehen und missionieren - alles erlaubt. Gemeint ist offensichtlich "öffentlich" im Sinne des Staates. Dieser "Raum" muss vom Steuerzahler genommen werden. Es ist eine gut Übung, sich stets dieser zwei Begriffsseiten bewußt zu werden.

Ferner, wenn es um das Christentum geht, heißt es immer wieder, die Einbindung in den demokratischen Staat verhindere extremistische Tendezen. Gerade Muslime wollen uns doch ständig davon überzeugen, dass der Islam eine gemäßigte, friedvolle Religion sei. Geben die Muslime jetzt zu, dass sie parlamentarische Überwachung brauchen? Ist das ein Erfolg?

Und ist es für die Wissenschaft ein Erfolg, Ressourcen für die Anpassung der Hadithe an die moderne Kultur bereit zu stellen? Ich bleibe skeptisch.

Thursday, 16. February 2012

Islamzentrum, Religionsunterricht und Integration in Tübingen...


Jetzt hat Tübingen ein sogenanntes "Islam Zentrum," eine Einrichtung, in der muslimische Theologen und zukünftige muslimische Religionslehrer für den Schuldienst auf Staatskosten ausgebildet werden. Somit wächst die Verflechtung zwischen Religionsgemeinschaften und dem Staat in Deutschland.

Aus meiner Sicht ist das Problem gleich zweifach. Zum einen beobachten wir - und viele jubeln - wie eine bisher unabhängige Gemeinschaft von Menschen einen Teil ihrer Unabhängigkeit freiwillig dem Staat abtritt. Statt mutig und mündig auf eigener Verantwortung zu bestehen, für ihre eigenen Kosten aufzukommen und ihr eigenes Schicksal in die Hände zu nehmen, geben sie einen erheblichen Teil ihrer Aufgaben an den Staat ab und sind offenbar stolz darauf, das hingekriegt zu haben. Die Mehrheitsgesellschaft ist froh, diese unabhängige Gemeinschaft unter seine Fittiche bekommen zu haben und sieht dies als Ausdruck ihrer Toleranz und Offenheit. Die Argumente dafür sind nicht alle schlecht. Aber die Grundtendenz ist besorgniserregend. Die Argumente dafür gelten alle als selbstverständlich oder werden gar nicht mehr vorgeführt. Die Gegenargumente gelten automatisch als rückständig. Im Zeitalter der zunehmenden, allumfassenden Überwachung ist dieses Vertrauen in den Staat erstaunlich.

Zum anderen ist die Ausdehnung von Religionsunterricht im Namen von Toleranz, Integration und Inklusion geradezu absurd. Sicherlich ist die Teilnahme von Muslimen an staatlichen Programmen, die anderen Religionsgemeinschaften zur Verfügung stehen, zunächst mal fair. Das leuchtet ein. Auf Dauer darf der Staat keine Religionsgemeinschaften bevorzugen, wenn die benachteiligten Religionsgemeinschaften an Macht und Bedeutung gewinnen (eine Schwelle, die etwa von Mormonen und Zeugen Jehovahs noch nicht erreicht ist). Das Absurde beginnt spätestens an der Schule, wo der Religionsunterricht angeblich für die Entwicklung von Moral und Toleranz notwendig sei. Wie kommt man auf die Idee, dass man Toleranz und Integration dadurch fördert, in dem man die Schülerinnen und Schüler gerade dann nach ihrer Herkunft sortiert und getrennt unterrichtet, wenn es um diese Themen geht? Warum redet man in der Schule gerade dann über Moral, wenn die Kinder nicht zusammen sind, sondern in ihren Konfessionsghettos? Wer wird "integriert," wenn "desintegrierte" Gruppen ihre eigenen, gruppenspezifischen Vorstellungen unter sich unhinterfragt, ohne Konfrontation mit anderen Vorstellungen ausbreiten? Integration würde man viel eher durch einen konfessionsungebundenen Ethikunterricht oder so etwas wie eine Religionskunde (Religionswissenschaft). Ein solches Fach wäre für alle Schülerinnen und Schüler, egal welcher Konfession oder Haltung gegenüber religiöser Fragen im Elternhaus gepflegt wird. Das wäre integrativ.

Leider ist die Schule sowieso mit zu vielen Fächern überfrachtet. Das ist aber ein anderes Thema...

Wednesday, 30. September 2009

Erst islamischer Religionsunterricht, jetzt auch Gebetsräume....


Gestern entschied ein Gericht in Berlin, dass ein muslimischer Schüler ein Recht darauf hat, an der Schule mindestens einmal täglich zu beten:

Welt Online: In Berlin hat ein Gymnasiast erfolgreich dafür geklagt, in seiner Schule die Möglichkeit zum täglichen Gebet zu erhalten. Der 16-jährige Muslim war mit diesem Anliegen bei der Schule auf taube Ohren gestoßen. Nun entschied das Berliner Verwaltungsgericht, dass ihm eine Gebetsstätte zur Verfügung gestellt werden muss.


Dafür wird ihm ein Raum zur Verfügung gestellt, den der Schüler während einer Pause dann zum Beten aufsuchen kann. Ich schätze, dass das Urteil bald an einigen Schulen den gesamten Charakter der Schule verändern wird - und nicht zum Besseren. Das Gericht betont, dass das Urteil sich nur auf diesen Einzelfall beschränkt, aber die Signalwirkung ist eindeutig. Dort, wo Muslime schon eine Mehrheit oder eine grosse Minderheit bilden, werden sich konservative Schülergruppen bilden und in den Pausen grössere Gebetsveranstaltungen abhalten und dafür Räume einfordern.

Mein Anliegen ist jedoch ein anderes: Es ist interessant, warum der Junge vor Gericht ziehen musste. Die Schule hatte sich nämlich dagegen gesträubt und hatte sich auf das Gebot der weltanschaulichen Neutralität an staatlichen Schulen berufen. Es wurde mich interessieren, ob an dieser Schule etwa konfessionsgebundener Religionsunterricht stattfindet. Dort wird nämlich während der normalen Unterrichtszeit in staatlichen Räumen mit staatlichem Geld mit staatlich ausgebildeten Lehrkräften weltanschaulich alles andere als neutral unterrichtet. Alle, die all die Jahre einen christlich-religiösen Staat haben wollten und dies mit "Kultur" verteidigt haben oder Religionsunterricht als Mittle zur Integration gesehen haben, werden jetzt ernten, was sie gesät haben.

Monday, 2. March 2009

Wieder ein rhetorischer Hieb gegen die Esoterik...


Here's my latest "Letter to the editor" of the local paper:

Das Interview mit Herrn Kropmanns gab wieder reichlich Gelegenheit für einen Blick in die Leere esoterischer Lehren.

Es ist völlig klar, dass wenn der Heilpraktiker und der Patient beide im guten Glauben den falschen Stein anwenden würden – etwa durch das Vertauschen "aufgeladener" durch "nicht aufgeladene" Edelsteine – genau die gleiche Wirkung zu erzielen wäre. Eine entsprechende Versuchsordnung ließe sich ohne allzu große Schwierigkeiten aufstellen und wiederholen, bis statistische Klarheit über das "Funktionieren" der Steine vorliegen würde. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass Esoteriker so etwas vermeiden oder sich blamieren. Wünschelrute, heilsame Steine, Astrologie – alles überprüfbar. Da is' nix.

Kropmanns sagt, "Man muss kein Esoteriker sein, um [die Heilung] als Wirkung anzuerkennen." Im Gegenteil. Man muss Esoteriker sein, um das anzuerkennen, ohne eine statistische Überprüfung des Verfahrens, um die Wirkung als Placebo auszuschließen. Auch die angebliche Ganzheitlichkeit widerspricht nicht der Überprüfbarkeit. Dem Patienten mag es besser gehen - aber nur der Esoteriker meint, es liegt auch an irgend welchen "Resonanzen" und "Schwingungen" und nicht nur an der in der Begegnung mit dem Heilpraktiker erlebten menschlichen Zuwendung.


The letter didn't get published. I am reminded of this: http://www.youtube.com/watch?v=lDTuoXygZKk.

Thursday, 6. March 2008

Leserbrief zum Atheismus, Religion und Kindererziehung...


Ein Leserbrief von mir hat's nicht in das Tagblatt geschafft, erscheint aber dafür auf der Webseite des Tagblatts. Es geht um das Kinderbuch "Wo bitte, geht's zu Gott?" vom Alibri-Verlag. Seit Wochen tobt auf der Leserbriefseite des Tagblatts eine Leserbriefschlacht um Gottesbilder, Atheismus und Glauben - alles wegen dem Buch, dass kaum noch erwähnt wird.

Monday, 15. October 2007

Religiöse "Propaganda" an der Schule?


Naja, "Propaganda" ist zu scharf. Aber meine Tochter brachte ein Flugblatt von Schulunterricht nach Hause, das sie einlädt, an der Schülerwoche der örtlichen Gemeinde teilzunehmen. Außer einem Familiengottesdienst sind auf dem Flugblatt keine Angaben über Inhalte gemacht: Ob Eltern auch dabei sind, was eigentlich bei den Veranstaltungen passiert, etc.

Das ist alles schön und gut. Einladen kann man immer. Ich möchte aber nicht wissen, wie der Teufel los wäre, wenn ein Humanistenverband ein Flugblatt an der Schule verteilen würde. Wenn ich sehe, dass manche Eltern schon beunruhigt werden, wenn Halloween oder die Mythen des klassischen Altertums im Kindi oder an der Schule behandelt werden, kann ich mir denken, dass solche Themen sehr einseitig wahrgenommen werden.

Wednesday, 29. August 2007

Die hasserfüllten Augen des Herrn Deschner...


Der Dokumentarfilm Die hasserfüllten Augen des Herrn Deschner ist jetzt online: http://www.skepticker.org/2007/08/28/die-hasserfuellten-augen-des-herrn-deschner/.

Ich kann den Film bestens empfehlen. Ich kenne zwar nur Band 1 seiner Kriminalgeschichte des Christentums und sein Abermals krähte der Hahn. Das reicht allerdings, schon den Grundton seiner Arbeit zu erkennen. Die Argumente der Kirchenverteidiger, die im Film zu Wort kommen, sind allen bekannt, die schonmal mit Gläubigen über die Geschichte der Kirchen oder die Rolle der Religion in der Gesellschaft diskutiert haben. Die direkte Gegenüberstellung von Kritik und Antwort macht den Film zum wahren Genuß.

Tuesday, 24. April 2007

Former Muslims in Germany go public with their renunciation of Islam and begin a campaign of "Enlightenment"


The Central Council of Former Muslims in Germany is a testiment of courage. They went public in February with the following statement, taken from their homepage. My translation:

We Renounce!

The freedom of conscious and religion is among the most fundamental human rights which are not sufficiently guaranteed in countries with Islamic legal systems. Within the Muslim religious community, apostasy is considered a deadly sin and is punished accordingly.

Unfortunately the loss of Muslim faith is a tabu even in Germany. It has hardly been noticed that there is a significant number of "ex-Muslims" (primarily among Iranian dissidents). One sign of this is that in the German media authors critical of Islam such as Salman Rushdie, Talsima Nasreen and Ibn Warraq are absurdly labelled "Muslim intellectuals." (Imagine someone would turn the tables and refer to Friedrich Nietzsche, Bertrand Russell or Karlheinz Deschner as "Christian intellectuals"!)

It is no coincidence that we have chosen the slogan "Wir haben abgeschworen!" ("We renounce/abjure/forswear") similar to the one-time campaign of the women's rights movement "Wir haben abgetrieben!" ("We have had abortions"). We are also breaking a taboo. Just like back then, the right of self-determination has to be won. Just like back then, on the other side stand religious forces who presume to be speaking in the name of "eternally valid, holy truths."

There are certainly differences. While European Christianity, against the traditional values of which the women's movement had to fight, had already gone through the hard school of the Enlightenment and hence been forced to learn more civil forms of dispute, Islam remained for the most part free from interference by any "enlightening nuisance," despite the great beginnings in the 9th and 10th centuries (for example the great former-Muslim thinker Al-Razi). We want to see that this changes!

"Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" - "Have the courage to use your own reason!" - This old motto of the Enlightenment should be taken to heart by all - regardless of which culture they come from.
Those are courageous words in today's political-religious climate. I would like to encourage everybody, whatever your faith or lack thereof, to encourage them in their efforts to support the culture of the Enlightenment.

Tuesday, 10. April 2007

Re-writing the holy books to comply with modern, humanist ethics...


A recent New York Times article drew my attention to a new English translation of the Koran that is now apparently causing some stir among Muslims.

Laleh Bakhtiar worked for several years on a translation of the Koran until she stumbled on sura 4, verse 34 where the Arabic word daraba is used to refer to what should be done with a rebellious wife. It is usually translated as "hit" or "beat." Ms. Bakhtiar, however, "...decided it either has to have a different meaning or I can't keep translating...I couldn't believe that God would sanction harming another human being except in war." She eventually found a 19th century reference book that included, among SIX PAGES of definitions for daraba, the term "to go away." So she said to herself (real quote), "So that is what the prophet meant."

I beg to differ. That is what the translator, not the original author meant. This is a crass example of something that has been going on with Bible translations for ages. When it becomes clear that the holy text is no longer compatable with a modern, enlightened, humanist, common sense ethic, it is changed. Then people refer back to the holy book to defend that ethic as being based on the holy text! If the barbarity of the original is too obvious to change (such as the numerous references to stoning and execution in the Old Testament or hellfire in the New Testament), then it is either ignored or passed off as harmless allegory.

Another perhaps more typical example occurred a few years ago on Larry King Live. It was right after that gay kid had been murdered by homophobic bigots in Wyoming. Larry King's guests included Reverand Mohler from the Southern Baptists and several gay activists. The reverand only needed to cite the holy texts to condemn homosexuality. The gay representatives were unable to simply reject the holy text and say, "Well, that's what bronze age shepherds thought, but today we think differently about these kinds of things." Instead, they had to rhetorically dance in circles to make their modern, enlightened views conform with the Bible.

Churches, institutions and people are and always have been more important than the exact wording of the holy books that purportedly "inspire" them and their policies. They tend toward all manner of both decent and horrific behavior regardless of what "God" supposedly says. But the exact wording of the holy books is there and will continue to bear fruit and give moral support to all manner of mischief until enough people have the courage to say they simply don't believe it.

I would apply a day-to-day version of the "secular purpose" doctrine as it is applied to church-state issues in the United States. If a believer in a holy book wants to defend a particular policy, he or she is free to do so based on the holy book. But I am free to reject that opinion unless a defense of that policy can be made using arguments which are not based on the book alone. The weight of their case for me as a fellow citizen or voter will depend entirely on the non-holy reasons they bring to bear on the issue.

You can read an interview with the translator at The American Muslim. There you can also find other links to the story and the debate in the press and blogosphere.

Friday, 30. March 2007

Humanismus / Jugendweihe im Raum Tübingen...


Ich treffe immer mehr Menschen, die etwas suchen, die einer Kirche ähnlich wäre, aber ohne Glauben an übernatürliche Phenomäne. Ich kenne auch Menschen, die etwas als Ersatz für Konfirmation oder Firmung suchen, eine Übergangs- oder Aufnahmezeremonie wie die in den neuen Bundesländern noch praktizierte Jugendweihe.

Stellen wir sowas auf die Beine? Wenn Sie sich auch dafür interessieren, schreiben Sie mir bitte eine Mail. Mittlerweile, werde ich die Möglichkeiten über die Freidenker- und Humanistenorganisationen im Raum Stuttgart ausloten.
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by Mark R. Hatlie

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