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Books and Movies

Monday, 23. December 2013

Fikk dish Shäksbier...


Was würden Deutsche davon halten, wenn in Großbritannien oder den Vereinigten Staaten ein Film mit dem Titel "Fikk dish Shäksbier" die Kinos erobern würde? Wenn Hunderttausende auch mit kleinen Kindern hinstürmen würden? Würden sie das auch geschmacklos finden? Ich finde den Titel "Fack ju Göhte" einfach vulgär und nicht witzig genug, um das zu rechtfertigen. Mir geht es nicht darum, dass man Goethe mögen muss oder, dass man sich über die Klassiker nicht herziehen darf. Vielleicht ist es ein Zeichen des zunehmenden Alters, aber mich stört schlicht die herausragende, öffentliche Verwendung von "fuck." Das muss im Titel einfach nicht sein. Es hört sich "spießig" oder "prüde" an, aber ich konnte den Namen des Films nicht aussprechen, als ich meine Karten abgeholt habe. Ich sagte nur, dass ich für die Vorstellung um 15.45 Uhr Karten habe. "Fuck you Goethe?" fragte die Verkäuferin. "Ja, danke."

Die durch den ganzen Film, aber besonders durch die erste halbe Stunde, durchziehende Vulgarität ist aber schon das Schlimmste, was man über den Film sagen kann. Ich bin in der Erwartung einer Bildungs- und Lehrerbeschimpfung hineingegangen. Ich hatte eine Grundhaltung ähnlich der eines konservativen Christen, der Monty Python's Life of Brian besucht. Mir war klar, dass Sachen und Werte, die ich schätze, zum Objekt von Spott und Hohn gemacht werden würden. Es kam anders. Das ganze System Schule wird zwar lächerlich gemacht, aber nicht ohne eine gewisse Sympathie. Der Grobian entdeckt bei seiner Rückkehr in die Schule seine weiche Seite und oben darauf alles, was die Schule den Kindern und Jugendlichen bieten könnte bzw. sollte. Er entscheidet sich, Pädagoge zu bleiben.

Diese zwei Themen - die "Bekehrung" der Strassenratte und die überall vorhandene animalische Vulgarität (das Leben in den dargestellten Kreisen von Jugendlichen und Erwachsenen dreht sich wohl ausschließlich um Fressen und Ficken) - lassen sich gut mit dem Film Grease vergleichen. Als Grease in den Kinos lief und unter uns Jugendlichen große Beliebtheit erfuhr, fand ich den Film schrecklich. Zum einen war ich von der ganzen Setting nicht so angetan wie die Meisten - schnelle Autos, Dating, die Musik etc. Noch wichtiger: ich war damals wie heute (mit einer langen Pause dazwischen) ziemlich spießig darauf. Wie in "Fack ju Göhte", geht es um die Liebe zwischen einem groben, lasterhaften, coolen Typen und einer schönen, naiven Unschuldsfee. Ich fand den Schluss von Grease einfach schrecklich, als die Fee sich in eine Sexbombe verwandelte, statt den Gangster zu zivilisieren. Alle fanden Olivia Newton John unwiderstehlich, als sie in schwarzem Leder die Zigarette ausdruckt. Ich bedauerte ihre Schwäche und sah darin eine Niederlage. Die animalische Dekadenz hatte das Schöne bezwungen.

Während John Travolta's Milieu etwas weniger krass als die Räuber- und Zuhältermilieu im neuen Film daherkam (wobei das Frauenbild seiner Clique durchaus ähnlich war), trug es einen klaren Sieg davon. Dagegen bezwingt die schöne Referendarin im neuen Film den Grobian, muss sich aber zusammen mit der Schule auf einige Kompromisse einlassen. In beiden Filmen sind die bösen Typen letztendlich gar nicht so böse.

Schließlich ist der neue Film ganz nett, trotz der nicht-enden-wollenden hypersexualisierten Rhetorik. Wer deutsche Komödien mag, wird sich an der überspitzen Charakterisierungen und absurden Situationen nicht stören. Gute Unterhaltung mit vielen lustigen Momenten.

Eltern sollen sich aber überlegen, wieviel blasen, ficken, Möpse, Titten, Fotzen usw. sie hören bzw. hören lassen wollen. Ja, die Kinder kennen das alles schon. Aber das bedeutet nicht, dass alle Grenzen fallen müssen. Die Zulassen zum Film bedeutet gewissermaßen eine Genehmigung oder Bejahung diesen Niveaus.

Thursday, 29. March 2012

Eugene O'Neill performances online...


I post here links to all the complete performances of Eugene O'Neill plays I run across online:

The Emperor Jones:
http://www.youtube.com/watch?v=wSQ5q-vOS10

Desire Under the Elms:
http://www.youtube.com/watch?v=cgkYQGxS370

A Moon for the Misbegotten - Act One
http://www.youtube.com/watch?v=K3V1TneJ4dQ
A Moon for the Misbegotten - Act Two
http://www.youtube.com/watch?v=d9RFF790Y-8

The Hairy Ape - Act One
http://www.youtube.com/watch?v=uRVLrqorLz4
The Hairy Ape - Act Two
http://www.youtube.com/watch?v=NfQ-UnoKL7w

Mourning Becomes Electra - Part One
http://www.youtube.com/watch?v=0kYVtiQ_pu4
Mourning Becomes Electra - Part Two
http://www.youtube.com/watch?v=ogXS45wlchg
Mourning Becomes Electra - Part Three
http://www.youtube.com/watch?v=R9qKvpbmBKI

Long Day's Journey Into Night
http://www.youtube.com/watch?v=6jRYeW05rY4

Please post links to others you might find in the comments below or drop me an e-mail and I'll post them here in the main story. Thanks to Meli for many of these.

Monday, 27. February 2012

Rezension: The Tempest (Film/DVD, 2010) von Julie Taymor, deutsche Version


Rezension bei amazon.de:

SHAKESPEARE -
No comment. Klassiker bedürfen keinerlei Rezensionen inhaltlicher Art bei Amazon, die sich nicht auf die Besonderheiten der jeweiligen Ausgabe/Version beziehen. (Es ist vollkommen unerheblich, ob irgend welche anonyme Gelegenheitsschwätzer Shakespeare, Goethe oder Tolstoj "langweilig" oder "spannend" finden.)

DIESE VERFILMUNG -
Sehr gelungen. Ich kenne mehrere Verfilmungen von The Tempest und diese ist bisher die Beste, sofern man nicht auf eine ganz traditionelle Aufarbeitung pocht. Die blau-grauen, düsteren Farben mit einigen bunten Pinselstrichen sind beeindruckend und treffen die Stimmung genau. Die Schauspieler sind eine tolle Mischung und alle passen zu ihren Rollen. Mirren (Prospera) und Brand (Trinculo) sind besonders passend, aber alle bieten eine gelungene Leistung.

Ich war skeptisch, ob hier eine Frau die Hauptrolle spielen sollte, aber es ist überzeugend gemacht.

Die düstere Musik passt gut. Es ist an der einen oder anderen Stelle vielleicht zu viel des Guten. Aber insgesamt ist dies gelungen. The Tempest ist ja eins der wenigen Shakespeare-Stücke mit historisch überlieferten Liedern. Sie werden hier eingebaut und ergänzt.

Die Technik ist gelungen. Sie ist am überzeugendsten mit Ariel, dessen/deren (diese Figur ist weder männlich noch weiblich) Bewegungen und Kräfte echt einfallsreich dargestellt werden. Sie holpert etwas bei der Darstellung der Hunde, die Trinculo, Caliban und Stephano verfolgen. Die Szene, wo Ariel sich als Harpyie Antonio, Alonso und Sebastian zeigt, ist toll gemacht.

Von der Interpretation her habe ich wenig zu meckern.

Ich würde kritisieren, dass Caliban mit so viel Würde dargestellt wird. Das ist legitim, denn auch Shakespeare hat ihm sympatische Züge verliehen und man kann auch gerade dann Caliban mit Würde darstellen, wenn man durch die Verwendung eines schwarzen Schauspielers besonders die post-koloniale Lesart des Stückes unterstreicht. Aber ich finde, dass Calibans gnadenlose Unterwerfung einen dunklen Schatten über das Stück wirft, der zu den Grundelementen des Stückes gehört. Der Kontrast zwischen der Wiedergutmachung und der Hochzeit einerseits und der auch physisch schmerzhaften Läuterung der drei Untertanen andererseits trägt zur Wirkung des Stückes bei. Taymor ist offenbar anderer Meinung. Dies ist immer wieder bemerkbar, aber besonders in der Schlußszene, wo Calibans berühmtestes Zitat wegelassen wird und er aufrechten Gangs und ohne Worte und ohne zurück zu blicken davon geht. Ein Vergleich mit der BBC-Verfilmung von 1980 oder mit dem Originaltext lohnt sich.

Die "masque"-Szene (4. Aufzug, 1. Szene), die in der Fachliteratur zu diesem Stück für ziemlich viel Diskussionen sorgt, wird in dieser Verfilmung völlig ungewöhnlich dargestellt. Statt eine Performance durch grieschich-römische Göttinnen mit Gesang und Tanz aufzubieten, zeigt Prospera den Verlobten ein Himmelsschauspiel, das fast ausschließlich durch Komputergraphik zustande kommt - ohne Text. Die Szene ist auch in traditionelleren Versionen schwer zu verstehen und einzuordnen - sie wirkt befremdlich, wenn man das Stück nicht kennt - hat aber mit Fruchtbarkeit zu tun. Hier im Film geht es nur ganz kurz um kreisende Sternzeichen und Bilder aus der Astrologie, Astronomie und Botanik. Dies kommt unerwartet und ist schnell vorbei.

Kurz davor, während er mit Miranda liebkost, singt Ferdinand das Lied des Clowns aus dem 3. Aufzug, 3. Szene von "Twelfth Night" (Oh, mistress mine). Das ist, nach dem was ich bisher erkannt habe, der grösste "Eingriff" in den Stoff bei dieser Verfilmung, abgesehen davon, dass die Hauptrolle eben weiblich ist. Ich bin aber kein Shakespeare-Fachmann und habe evtl. etwas übersehen.

Der Text ist - wie bei fast allen Verfilmungen oder Bühnenversionen - hier und da gekürzt. Einige Szenen werden geteilt oder vertauscht. Dies bleibt aber im Rahmen. Man muss das Stück gut kennen, um dies zu merken. Es ist nicht wie "Propero's Books" (Peter Greenaway 1991) oder die 1979 Verfilmung von Derek Jarman, wo viel gravierendere Eingriffe vorgenommen werden und ein ganz anderes Stück entsteht.

DVD -
Mäßig. Shakespeare ohne englische Untertitel anzubieten, halte ich für sehr, sehr schade. Es geht bei Shakespeare zu einem erheblichen Teil eben um die Sprache - und nicht nur die vordergründige Bedeutung, die ja mit deutschen Synchronstimmen oder mit Untertiteln mehr oder weniger erfasst werden kann. Es geht um das spezifische Englische nach Shakespeare. Ich bin native speaker des Englischen mit Hochschulbildung und gucke trotzdem gerne mit englischen Untertiteln. Für den deutschen Markt ist es ja unerlässlich. Der ursprungliche Text liegt auch ohne urheberrechtliche Hurden vor. Wenn man sich schon die Mühe gemacht und die deutsche Version eingebaut hat - dann copy-paste, oder?

Die Extras sind okay, aber nicht berauschend. Das "making of" ist flach. Beteiligte erzählen die Geschichte nach, machen allgemeine Bemerkungen über das Stück an sich oder loben einander. Während dessen sieht man einige Szenen aus dem Film oder aus den Dreharbeiten. Man lernt dabei nicht viel darüber, wie der Film zustande kam. Die sog. "B-Roll" ist dabei deutlich besser. Die Interviews sind okay, aber auch da wird einiges einfach wieder nacherzählt oder der gewöhnlichen Selbstlob praktiziert. Der Schnitt der Interviews ist etwas unbeholfen.

Es hätte mich interessiert, welche Shakespeare-Übersetzung für die deutsche Synchronisation herangezogen würde, aber ich habe diese Information im DVD nicht gefunden. Ich bin ziemlich sicher, dass es sich nicht um Tieck oder Wieland handelt. Ich habe den Eindruck, es ist die Schlegel-Version aber mit einigen Veränderungen, etwa in der Reihenfolge der Wörter. Aber es könnte ja auch eine andere Fassung oder eine Mischung sein. Z.B. Miranda gleich nach der "Masque":

Schlegel (1798): "Nie bis diesen Tag sah ich ihn (sie) so von heft'gem Zorn bewegt"
Taymor: "Nie bis zu diesem Tag sah ich sie je bewegt von so heftigem Zorn."

GESAMT -
Insgesamt bin ich mit diesem Film sehr zufrieden und habe ihn schon mehrmals angeguckt. Ich werde ihn bestimmt auch in der Lehre verwenden, sollte ich mal an der Uni oder an der Schule dazu Gelegenheit finden. Ich empfehle den Film auch für Unterhaltung. Vier bis fünf Sterne für den Film, vier Sterne für das Produkt insgesamt.

- M. Hatlie

Sunday, 12. April 2009

Riapress.com is a great resource for free online books!


I just discovered a brilliant webpage: http://www.riapress.com. They offer public domain books like other e-book sites, but they are formatted perfectly for printing. The formatting and fonts are much nicer than one usually finds - as well as being compact. You can get Nathaniel Hawthorne's The Scarlet Letter on a 67-page pdf file.

Their thematic emphasis is on American literature and nautical and adventure-type stories, and for copyright reasons, they don't have any newer works, but there is a variety of different titles from Jane Austen to Fyodor Dostoevsky, Charles Dickens and Mark Twain. They have a blog and a suggestion box. Sign up for their mailing list to keep abreast of what they're doing.

Saturday, 27. January 2007

I hadn't realized myself that at all...


I recently read Bastian Sick's Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod. It is good reading for those moments when you have short blocks of time - like on the stinker or in the bus. Even for a non-native speaker of German, it helps sharpen the reader's ear for faulty or inaccurate or unusual use of German. Some of it was familiar to me already - for example the use of the dative case instead of genetive, as referred to in the title (almost epidemic here in the Laendle), and the silly Americanisms creeping in all over, even when they are not accurate reflections of how Americans actually use the words being imported (Handy and just for fun being standard examples).

The book's effect really hit home over the past several days, however, as I began noticing examples from the book in real time. One chapter of the book is about the rampant use of -weise words as adjectives. Sure enough, on Monday night I heard a lecture in which the speaker mentioned a teilweise Detabuisierung (which, come to think of it, is also an example of the proliferation of -ierung nouns at the expense of verbs, another chapter in Sick's book). Then, yesterday, I heard someone on the radio say that some proposal was the optimalste Lösung to a problem. Ha! "optimal" is already as good as it gets. You can't make it into a superlative, or even a comparative for that matter. Either something is optimal or it isn't. Then, only a few minutes later, someone said, das muesste man sich realisieren and it was not in the context of verwirklichen or finishing, making real. It was meant just like Sick says - in the American sense of "realize" (sich bewusst machen, jmdm. bewusst werden). Sick hadn't warned me, however, that Germans were not only importing this English word, but were making it reflexive to boot. Das hatte mir wirklich gar nicht realisiert!
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by Mark R. Hatlie

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