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Really, really now? Writing essays and learning things...
Kiga (guest) - 8. Feb, 21:49
Der Vorwurf, eine solche...
Der Vorwurf, eine solche Kritik sei auf einem niedrigen...
mhatlie - 7. Feb, 21:34
It must be really great!
If it is the "best thing" - how come one of my students...
mhatlie - 7. Feb, 21:29
Wah wah wah...
I am not crying over your cheating. It'll be your F,...
mhatlie - 7. Feb, 21:29
To Chancy and the Balrogs...
Chancy, That will be for the courts to determine....
mhatlie - 7. Feb, 21:17

Thursday, 4. February 2010

United Kingdom Baltic Study Group...

I have been invited to present my dissertation at this year's meeting of the UK Baltic Study Group in Glasgow. I am looking forward to seeing some people I have not seen in years, my first visit to Scotland - indeed my first trip to Britain in any location north of London - and a chance to present what I hope will be, by then, a finished manuscript for the book that will emerge from the "Riga at War" project. That will be in mid May when, according to one of my favorite songs, the balmy winds are blowing and the rhododendrons of Scotland are growing.

ACA conference in St. Louis - German aerial bombardment victims...



My paper having been accepted, I have made arrangements to attend the annual conference of the American Culture Association in St. Louis (March 31-April 3). In 2008 I attended the conference in San Francisco and presented a paper on memorials in Tübingen. This year, I will be in the same section and present material on German memorials to the victims of Allied aerial bombardment. The paper will focus on cemetery memorials in cities which suffered a sudden, devestating attack - Pforzheim, Darmstadt, Hamburg and most famously Dresden. As the paper shapes up, I may include Cologne as well, but I don't have "data" yet. I might also include an "excursion" into WWI. There were no particularly devestating attacks at all comparable with what happened during the Second World War, but the 1916 attack on Karlsruhe killed 120 people, including 71 children who were visiting the circus.

My experience in 2008 was very rewarding. It may come across as odd or surprising, but the cemeteries and gravemarkers sections of the ACA is a fun group of people.

Tuesday, 26. January 2010

Finally over the finish line...



Yesterday I finally finished my doctorate by passing my oral defense. The defense was a one-hour conversation with three professors, a very non-confrontational setting that was more an opportunity to discuss my work than to "grill" me.

After that there was a small party at the Institute for Eastern European History at the university where colleagues, friends and family came to raise a glass of champagne and share in my accomplishment. It feels really great to be done after such a long time.

The photo shows me with my dissertation advisor, Prof. em. Dr. Dietrich Beyrau. My other readers were Prof. Dr. David Smith in Glasgow and Prof. Dr. Klaus Gestwa, Beyrau's replacement in Tübingen.

The plan now is to publish the book on Riga with fibre-verlag in Osnabrück as soon as possible.

Wednesday, 6. January 2010

Was Sie über den Islam wissen müssen...

Mir ist gerade eine Broschüre in die Hände gekommen, die die Teilnehmer des Arabisch-Amerikanischen Dialogs durchaus interessieren sollte:

islamwissen.pdf (PDF-Datei)

Sie widerspricht natürlich dem Bild vom Islam, das Vertreter dieser Religion in der Regel verbreiten. Mich persönlich interessiert aber die Medienfrage. Der Text widerspricht dem Eindruck, den man von Arabern im Direktgespräch gewinnt, wenn es um die Darstellung des Islams in westlichen Medien bekommt. Der Autor würde vermutlich meinen arabischen Freunden vehement widersprechen, wenn letztere sagen würden, die westlichen Medien würden den Islam als gewalttätig und undemokratisch darstellen. Der Autor meint, das wahre Bild vom Islam - gewalttätig, undemokratisch, freiheitsfeindlich, bedrohlich - wird in der westlichen Öffentlichkeit vom Bild einer vermeintlichen Trennung zwischen einem friedliebenden "Islam" und einem gewalttätigen fundamentalistischen "Islamismus" überdeckt. Jedenfalls kursieren islamkritische Informationen schon länger im Internet bei Umgehung der grossen und noch sehr bedeutenden Meinungsbildungsmechanismen im privaten und im öffentlich rechtlichen Fersehen. Aber auch dort ist seit der Abstimmung zu Minaretten in der Schweiz eine Änderung im Umgang mit der Frage zu vernehmen.

Ich würde eine Diskussion darüber begrüssen - entweder im Dialog oder hier im Blog. Jeder und Jede, ob Dialogteilnehmer oder nicht, wird eingeladen, unten Kommentare zu dieser Broschüre zu schreiben.

Wie werden wir mit einander klar kommen? Fühlen Sie sich bedroht? Verharmlosen unsere Medien dieses Problem? Oder sind das wirklich nur "diffüse Ängste" aus dem dumpfen "Pöbel"?

Religionskritiker: Sollte man sich mit einem gemässigten Islam anfreunden, in der Hoffnung, die Islamisten abzuschneiden und auszugrenzen? Oder ist das naiv? Wenn es ein Problem ist, ist das Problem der Islam oder die Religion überhaupt?

Gemässigte Muslime und christliche Welt-Ethos-Anhänger: Wie entschärft man die bedrohlichen Textstellen in der islamischen Überlieferung? Gibt es eine islamische Theologie, die ausdrucklich westliche staats- und gesellschaftsformen mittragen will? Wenn ja, wird sie gepredigt? Hat sie Anhänger?

Zusatz vom 7. 1.: Ich erfahre erst jetzt vom Petersburger Deklaration, ein sehr interessantes Projekt, das Muslime durchaus interessieren sollte - ob dafür oder dagegen.

Monday, 4. January 2010

Lokalautor Roland Brutscher präsentiert "Komm Kometchen - Komm!"

Das Stück ist die Geschichte von Kustos Solis, dem Hüter der Sonne, und dem Kometchen erzählt, das ein großer Komet werden will. Komm Kometchen - komm! ist ein Zwei-Personen-Stück mit einem Kurzauftritt des Kometen Halley.

Dieses Seh-und-Versteh-Theaterstück soll nicht nur die Zuschauer unterhalten, sondern auch viel lernen können. Bei diesem Stück werden kleinen und großen Zuschauer von acht bis unendlich Jahren in die Welt unseres Sonnensystems und des Universums entführt.

Wir treten als Theatergruppe "Brutscher3" auf: Rahel Brutscher spielt das Kometchen, Roland Brutscher spielt Kustos Solis und seine Gattin Heidrun tritt als Special Guest "Halley" auf.

Wo:
Im Vorstadttheater Tübingen (Katharinenstr. 28 im Loretto-Viertel)

Wann:
Samstag, 20. Februar 2010 um 19 Uhr
Sonntag, 21. Februar 2010 um 19 Uhr
Freitag, 26. Februar 2010 um 19 Uhr
Freitag, 5. März 2010 um 19 Uhr

Friday, 27. November 2009

Bericht über die Gedenkveranstaltungen zum Fliegerangriff auf Dresden...

Nächste Woche präsentiere ich im Werkstadthaus im monatlichen "Café" der "Tübingen Progressive Americans" Bilder, Aufnahmen und Eindrücke von meinem Besuch in Dresden bei den diesjährigen Gedenkveranstaltungen zum Jahrestag der Fliegerangriffe. Es geht um die umkämpfte, politische Erinnerung: Gedenkorte, Neo-Nazi Aufmärsche, Gegenmärsche und offizielle Gedenkveranstaltungen. Die Präsentation wird in deutscher Sprache sein; die Diskussion je nach Bedarf in Deutsch oder Englisch.

http://www.tpa-active.com/index.php/events/details/20-contested-and-politicized-memory-of-bombing-of-dresden

20:00 Uhr
Mittwoch
2. Dezember 2009
"Werkstadthaus"
Aixerstr. 70 (im Franz. Viertel)

Wer Zeit und Interesse hat, ist herzlich eingeladen. Eintritt ist frei.

Friday, 13. November 2009

Neue Homepage für den Bürgerverein Derendingen e.V.

Ich habe heute Nachmittag die Homepage des Bürgervereins Derendingen e.V. völlig neu gestaltet. Ich habe das Logo und die Farben beibehalten. Wo aber früher nur eine Seite mit einer Liste der Ziele und einer Kontaktadresse zu finden war, haben wir jetzt Raum für eine Gesamtdarstellung des Vereins und seiner Arbeit.

Alle Derendinger Freunde sind hiermit aufgefordert, dort in den Terminkalender zu schauen und den Verein bei seiner Arbeit zu unterstützen.

Tuesday, 3. November 2009

Letter to the editor and a local man beaten up...

On the 8th of October I wrote a letter to the editor to the local paper in response to a letter which has expressed some doubt about the efficacy of public transportation safety training for children:

Ich teile Donatus Thaers Skepsis, was ein Sicherheitstrainingfür Bus und Bahn angeht. Gut, dass es diesen Crashkurs als Anfang gibt. Dem Staat wird es aber nicht gelingen, den Kindern ordentliches Verhalten, höfliches Benehmen und Geduld beizubringen. Da sind wir alle gefragt. Die Medien machen uns Angst, aber ich behaupte ganz frech: Man kann ja eingreifen und mit einigen höflichen Worten und Gesten etwas machen, ohne gleich von einem Jugendlichen abgestochen zu werden.

Die Frage ist, ob wir Erwachsene heutzutage dazu in der Lage sind. Das sind ja schließlich die gleichen Erwachsenen, die in der Bäckerei oder Metzgerei demonstrativ keine übersichtliche Schlange bilden. Es sind die Gleichen, die im Supermarkt aneinander vorbei stürmen, wenn eine zweite Kasse aufgemacht wird anstatt geduldig und ethisch-logisch den weiter vorne Stehenden die erste Wahl der Kasse zu lassen.

Es sind auch nach meiner Bahn-Erfahrung Erwachsene, die direkt vor der Tür stehen, wenn ich mit einem schweren Koffer aussteigen will. Dabei gucken sie mich genervt an, als würde ich im Wege stehen. Ich muss zugeben, dass dort auch meine Hemmschwelle liegt. Ich sage auch nichts, wenn die Herde die Kasse stürmt. Dabei kriegen die Kinder alles mit und machen uns nach.


Yesterday's paper has now reported that a 28-year-old man who tried to stop some men who were insulting customers in a supermarket was beaten up by the men he approached: http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/nachrichten-newsticker_artikel,-Supermarkt-Poebler-greifen-Mann-an-_arid,82330.html.

I don't know who the victim was, but I would like to offer him my thanks for speaking up.

Tuesday, 20. October 2009

Mark and his banjo at school...

Earlier this month I visited a local schoolroom full of third graders and showed them my two banjos. I played some music, explained a little bit about how a banjo makes the sounds it makes and how it is different from a guitar, and answered questions.

If you would like me to come to your classroom for a 15-45 presentation on the banjo, get in touch with me.

Im Oktober besuchte ich eine dritte Klasse und zeigte den Kindern meine zwei Banjos. Ich spielte einige Lieder, beantwortete Fragen und erläuterte, wie ein Banjo Musik erzeugt und, wie ein Banjo sich von einer Gitarre unterscheidet.

Wenn Sie wollen, kann ich auch zu Ihnen in die Klasse kommen und je nach Bedarf 15 bis 45 Minuten meine Instrumente präsentieren.

Saturday, 17. October 2009

Arabisch-amerikanischer Dialog zum Thema "Konversionen"...

Am 14. Oktober ging es im Dialog um religiöse Konversionen. 15 Teilnehmer/innen (zwei Amerikaner, vier Araber) waren anwesend.

Es begann mit einer 25-minutigen Präsentation von YouTube-videos zum Thema Konversion: Reportagen darüber, wie Deutsche zum Islam Konvertieren, einige Aufnahmen von Übertritten zum Islam und Selbstzeugnisse von Konvertiten. Schliesslich zeigte ich zum Vergleich eine Sammlung von Interviewausschnitten von Mormonen, die darüber gesprochen haben, warum sie ihre (z.T. neue) Religion so gut finden. Diese Links haben wir uns angeschaut:

Reportagen:
http://www.youtube.com/watch?v=mhMdTjLXoh4
http://www.youtube.com/watch?v=R-5qOvbDm0E
http://www.youtube.com/watch?v=rEZgmEjw5R4

Konversion zum Islam:
http://www.youtube.com/watch?v=dexV8R0nWso
http://www.youtube.com/watch?v=JGN0dZ3VbTY
http://www.youtube.com/watch?v=uDqR_GTcQbM

Mormonen:
http://www.youtube.com/watch?v=LdPT5oVtG9E

Die darauffolgende Diskussion verlief auf zwei Ebenen - . Zum einen ging es um die konkreten Fälle. Es gab immer wieder dazwischen längere Ausführungen über das Wesen von Religion an sich und über die Charakteristika spezifischer Religionen, vor allem des Islams.

Die Teilnehmer fragten sich anhand der Beispiele: Warum konvertieren Menschen? Warum geben sie die Religion ihrer Herkunft ab und nehme eine "fremde" Religion an? Die in der Runde diskutierten Erklärungen deckten sich z.T. mit denen, die in den Reportagen und Aufnahmen angesprochen wurden, wie die Suche nach Gemeinschaft, der Abbruch des bisherigen Lebenslaufs, die Überwindung einer Lebenskrise, das friedliche Wesen des Islams usw. Es kamen aber auch andere Ideen hinzu, beispielsweise Modeerscheinungen wie vor Hundert Jahren schon mit Hinduismus und Buddhismus. Zur Frage, was wir von den Konversionen halten, gab es verschiedene Meinungen. Mindestens zwei der anwesenden Muslime äusserten sich positiv zu den 4000 Konversionen im Jahr. Andere Meinungen waren meist neutral, tolerant oder negativ. Ein Teilnehmer meinte, man sollte zuerst die eigene Religion durchforsten. Einer fand die Konversionen unheimlich - nicht weil sie zum Islam übergingen, sondern deswegen, weil sie den Eindruck machten, jetzt schon die Wahrheit gepachtet hatten.

In den Diskussionsabschnitten, in denen es um das Wesen von Religion ging, beruhten wir viele Themen: Ob Islam oder irgend eine Religion für Kriege und andere Gewalttaten verantwortlich gemacht werden kann (ob durch den Inhalt der Schrift oder durch einen abstrakten Absolutheitsanspruch), wer den für eine Religion spricht (etwa die anwesenden Gläubigen, der Klerus, die Terroristen, die in deren Namen sprichen, usw.), ob eine Neigung zur Religiösität im Menschen angeboren oder erlernt wird, wie man mit Menschen mit einer anderen Religion umgeht (wobei alle Anwesende, die sich als religiös ausgaben, für Toleranz und Akzeptanz plädierten), die Möglichkeiten und die Praxis des interreligiösen Dialogs, die sich widersprechenden Inhalte und die Gemeinsamkeiten der Religionen, die historische und ethisch/moralische Rolle der Aufklärung (beispielsweise in der Entwicklung der Menschenrechte), die Rolle der Religion für das Geschichtsverständnis, was es über den gegenwärtigen Zustand der Gesellschaft aussagt, wenn immer mehr Menschen sich (wieder) der Religion zuwenden.


Das Thema für den nächsten Dialog - am 25. November 2009 - steht noch nicht fest. Einige Ideen sind im Umlauf und eine Rednerin wird schon angefragt. Wenn die Teilnehmer/innen Ideen haben oder die Initiative ergreifen wollen, sollen sie sich melden. Wir freuen uns. Ich erinnere an dieser Stelle daran, dass wir dazu übergehen wollten, dass die Inhalte und Themen jetzt stärker von den Teilnehmern und weniger von den zwei Moderatoren abhängen!

Wednesday, 30. September 2009

Erst islamischer Religionsunterricht, jetzt auch Gebetsräume....

Gestern entschied ein Gericht in Berlin, dass ein muslimischer Schüler ein Recht darauf hat, an der Schule mindestens einmal täglich zu beten:

Welt Online: In Berlin hat ein Gymnasiast erfolgreich dafür geklagt, in seiner Schule die Möglichkeit zum täglichen Gebet zu erhalten. Der 16-jährige Muslim war mit diesem Anliegen bei der Schule auf taube Ohren gestoßen. Nun entschied das Berliner Verwaltungsgericht, dass ihm eine Gebetsstätte zur Verfügung gestellt werden muss.


Dafür wird ihm ein Raum zur Verfügung gestellt, den der Schüler während einer Pause dann zum Beten aufsuchen kann. Ich schätze, dass das Urteil bald an einigen Schulen den gesamten Charakter der Schule verändern wird - und nicht zum Besseren. Das Gericht betont, dass das Urteil sich nur auf diesen Einzelfall beschränkt, aber die Signalwirkung ist eindeutig. Dort, wo Muslime schon eine Mehrheit oder eine grosse Minderheit bilden, werden sich konservative Schülergruppen bilden und in den Pausen grössere Gebetsveranstaltungen abhalten und dafür Räume einfordern.

Mein Anliegen ist jedoch ein anderes: Es ist interessant, warum der Junge vor Gericht ziehen musste. Die Schule hatte sich nämlich dagegen gesträubt und hatte sich auf das Gebot der weltanschaulichen Neutralität an staatlichen Schulen berufen. Es wurde mich interessieren, ob an dieser Schule etwa konfessionsgebundener Religionsunterricht stattfindet. Dort wird nämlich während der normalen Unterrichtszeit in staatlichen Räumen mit staatlichem Geld mit staatlich ausgebildeten Lehrkräften weltanschaulich alles andere als neutral unterrichtet. Alle, die all die Jahre einen christlich-religiösen Staat haben wollten und dies mit "Kultur" verteidigt haben oder Religionsunterricht als Mittle zur Integration gesehen haben, werden jetzt ernten, was sie gesät haben.
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by Mark R. Hatlie

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